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Aller guten Dinge sind drei...

zusätzliche Apps über die Teams-Grobnavigation hinzufügen

Das Teams erweiterbar ist und quasi den Schmelztiegel für zahlreiche Informations- und Applikations-Stränge bildet, sollte man wissen und ist auch immer wieder ein Thema bei unseren Schulungen. Nur oft kommt es auch einfach zu kurz. Zu groß ist das Angebot und zu knapp die Zeit , um – zumindest eine kleine Auswahl zu präsentieren. Bei mir reicht es meist gerade mal für den Who-Bot oder neuerdings die Insights und den wichtigen Hinweis, das man die Apps per Rechtsklick anheften sollte und neuerdings ja auch per Pop-Out im eigenen Fenster (siehe auch: Fünf Dinge, die Sie über Apps in Microsoft Teams wissen sollten – Office-­Support).

So kommt es, dass man schließlich selber den Überblick verliert und nicht mehr auf dem neuesten Stand ist. Das ist in Anbetracht der ständig wachsenden Anzahl auch gar nicht so leicht. Gut, man könnte sich auf die kostenlosen beschränken, allerdings hätte ich da so meine Sorgen, wegen der DSGVO-Konformität – deswegen habe ich mir heute mal drei Microsoft Apps aus dem Angebot rausgefischt. 

Interessanterweise basieren Sie alle auf der PowerPlattform und bieten daher auch die Option sie selber anzupassen. Davon lasse ich aber hier die Finger. Eine weitere Gemeinsamkeit ist das ansprechende Design – zumindest wenn man die Teams-Optik mag. Es wirkt wie aus einem Guß und das macht die Anwendung sehr intuitiv. Aber schaut selbst…

Mitarbeiterideen

Im Rahmen der Unterhaltungen in einem Team macht man gerne mal kleine Umfragen mit dem Forms-Bot. Wenn du oder deine Teammitglieder häufiger Umfragen machen, dabei Möglichkeiten zur Dateianlage vermissen oder gerne mal alles auf einen Blick hätten, ohne den Verlauf der letzten Wochen zu durch-scrollen: Mitarbeiterideen könnte eine Alternative darstellen.

Mitarbeiterideen1

Neue Ideen können einfachst einem Katalog hinzugefügt, einzelne Elemente ergänzt und mit Beschreibung, Anlagen und visuellen Elementen versehen werden. Abgerundet mit einem Bewertungssystem, das pro Element, aber auch in einem übersichtlichem Dashboard ausgewertet werden kann. Interessanterweise entstehen zwei  Reiter im gewählten Teamkanal. Ideas und Manage Ideas – im Letzteren gibt es Hinweise zu möglichen PowerApps Anpassungen und man kann einstellen, dass nur Teambesitzer:innen diese sogenannte Kampagen erstellen dürfen, d.h. die übrigen Teammitglieder können somit nur ihre Ideen zu den Kampagnen hinzufügen und oder bewerten. Allerdings dürfen alle das Team/den Kanal verändern, in dem über diese Idee berichtet wird.

Bulletins

Arbeitest du auch gerne mit Ankündigungen innerhalb einer Kanalunterhaltung? Die Möglichkeit einer zusätzlichen Hervorhebung durch Bildelemente und vorformatierte Schriftgröße verschafft den Publikationen die notwendige Aufmerksamkeit.

Aber viele Ankündigungen, mit diversen Kommentaren und Rückmeldungen werden mit der Zeit unübersichtlich. Vielleicht könnte Bulletins weiterhelfen.

Bulletins1

Auch hier entstehen im Laufe der Installation zwei neue Reiter im gewählten Kanal. Die Trennung von Bulletins und Managed Bulletins ist allerdings viel strikter als bei Mitarbeiterideen. Der gemanagte Bereich enthält zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten und Vorgaben, auf die die Nutzer:innen dann nur noch zugreifen können. Für die Statistik werden Lesezugriffe und die Verwendung von Lesezeichen erfasst. 

Sichtweise
Bulletins

Sichtweise
Managed Bulletins

Meilensteine

Schon zwei interessante Erfahrungen, ob das so weitergeht? Spoiler: ich fürchte nein. ich hatte gehofft mit Meilensteine etwas zu bekommen, was den Planner aufwertet, aber wir bekommen ziemlich genau das, was draufsteht: Meilensteine

Meilensteine

Zwar kann man mehrere Projekte anlegen und verwalten. Aber „verwalten“ bedeutet lediglich Zusatzinformationen, Status, Priorität, Verantwortlichkeit, Zieldatum und Kategorie in einer Listendarstellung zu verwalten. Die Übersicht fasst zusammen wie viele Meilensteine es in Status 0 bis 3 gibt und bricht runter, wie viel Prozent der Aufgaben eines Projektes erledigt sind, wobei natürlich nicht berücksichtig wird, ob nach 50% der Zeit auch wirklich 50% der Arbeit geschafft sind. Da gibt es weiterhin kein Ersatz für Microsoft Project oder vergleichbare Programme anderer Anbieter. Nur hier gibt es die Möglichkeit Erfüllungsgrade und Abhängigkeiten anschaulich zu verfolgen.

Fazit

Aller guten Dinge sind dann hier wohl doch nur zwei. Zumindest in und für mein Einsatzgebiet. Sollte wirklich jemand im Rahmen von Projektierung einen Ersatz für seine Excelliste suchen, kann ich nur dringend zu Planner raten – und wer dabei Abhängigkeiten benötigt, kommt ohnehin nicht ohne ein Projekt-Tool aus. 

Die anderen beiden Apps sind da schon besser einsetzbar. In kleineren Unternehmen könnte ich mir die Herangehensweise der Mitarbeiterideen-App als eine sinnvolle Ergänzung zur Unternehmenskommunikation vorstellen. Aber die Bulletins-App hat mich dann doch schon begeistert. Die einfache Trennung von Vorgaben und Nutzung, das Bilden von Kategorien, der Genehmigungs-Prozess und die Möglichkeiten eine FAQ damit zu bilden, inspirieren mich dazu. diese App mal testweise in unserem Community Service zu integrieren. Mal schauen was die Kollegen davon halten, notfalls könnte man das ja mit ein paar PowerApp-Skills weiterentwickeln.

Aller guten Dinge sind drei...

zusätzliche Apps über die Teams-Grobnavigation hinzufügen

Das Teams erweiterbar ist und quasi den Schmelztiegel für zahlreiche Informations- und Applikations-Stränge bildet, sollte man wissen und ist auch immer wieder ein Thema bei unseren Schulungen. Nur oft kommt es auch einfach zu kurz. Zu groß ist das Angebot und zu knapp die Zeit , um – zumindest eine kleine Auswahl zu präsentieren. Bei mir reicht es meist gerade mal für den Who-Bot oder neuerdings die Insights und den wichtigen Hinweis, das man die Apps per Rechtsklick anheften sollte und neuerdings ja auch per Pop-Out im eigenen Fenster (siehe auch: Fünf Dinge, die Sie über Apps in Microsoft Teams wissen sollten – Office-­Support).

So kommt es, dass man schließlich selber den Überblick verliert und nicht mehr auf dem neuesten Stand ist. Das ist in Anbetracht der ständig wachsenden Anzahl auch gar nicht so leicht. Gut, man könnte sich auf die kostenlosen beschränken, allerdings hätte ich da so meine Sorgen, wegen der DSGVO-Konformität – deswegen habe ich mir heute mal drei Microsoft Apps aus dem Angebot rausgefischt. 

Interessanterweise basieren Sie alle auf der PowerPlattform und bieten daher auch die Option sie selber anzupassen. Davon lasse ich aber hier die Finger. Eine weitere Gemeinsamkeit ist das ansprechende Design – zumindest wenn man die Teams-Optik mag. Es wirkt wie aus einem Guß und das macht die Anwendung sehr intuitiv. Aber schaut selbst…

Mitarbeiterideen

Im Rahmen der Unterhaltungen in einem Team macht man gerne mal kleine Umfragen mit dem Forms-Bot. Wenn du oder deine Teammitglieder häufiger Umfragen machen, dabei Möglichkeiten zur Dateianlage vermissen oder gerne mal alles auf einen Blick hätten, ohne den Verlauf der letzten Wochen zu durch-scrollen: Mitarbeiterideen könnte eine Alternative darstellen.

Mitarbeiterideen1

Neue Ideen können einfachst einem Katalog hinzugefügt, einzelne Elemente ergänzt und mit Beschreibung, Anlagen und visuellen Elementen versehen werden. Abgerundet mit einem Bewertungssystem, das pro Element, aber auch in einem übersichtlichem Dashboard ausgewertet werden kann. Interessanterweise entstehen zwei  Reiter im gewählten Teamkanal. Ideas und Manage Ideas – im Letzteren gibt es Hinweise zu möglichen PowerApps Anpassungen und man kann einstellen, dass nur Teambesitzer:innen diese sogenannte Kampagen erstellen dürfen, d.h. die übrigen Teammitglieder können somit nur ihre Ideen zu den Kampagnen hinzufügen und oder bewerten. Allerdings dürfen alle das Team/den Kanal verändern, in dem über diese Idee berichtet wird.

Bulletins

Arbeitest du auch gerne mit Ankündigungen innerhalb einer Kanalunterhaltung? Die Möglichkeit einer zusätzlichen Hervorhebung durch Bildelemente und vorformatierte Schriftgröße verschafft den Publikationen die notwendige Aufmerksamkeit.

Aber viele Ankündigungen, mit diversen Kommentaren und Rückmeldungen werden mit der Zeit unübersichtlich. Vielleicht könnte Bulletins weiterhelfen.

Bulletins1

Auch hier entstehen im Laufe der Installation zwei neue Reiter im gewählten Kanal. Die Trennung von Bulletins und Managed Bulletins ist allerdings viel strikter als bei Mitarbeiterideen. Der gemanagte Bereich enthält zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten und Vorgaben, auf die die Nutzer:innen dann nur noch zugreifen können. Für die Statistik werden Lesezugriffe und die Verwendung von Lesezeichen erfasst. 

Sichtweise
Bulletins

Sichtweise
Managed Bulletins

Meilensteine

Schon zwei interessante Erfahrungen, ob das so weitergeht? Spoiler: ich fürchte nein. ich hatte gehofft mit Meilensteine etwas zu bekommen, was den Planner aufwertet, aber wir bekommen ziemlich genau das, was draufsteht: Meilensteine

Meilensteine

Zwar kann man mehrere Projekte anlegen und verwalten. Aber „verwalten“ bedeutet lediglich Zusatzinformationen, Status, Priorität, Verantwortlichkeit, Zieldatum und Kategorie in einer Listendarstellung zu verwalten. Die Übersicht fasst zusammen wie viele Meilensteine es in Status 0 bis 3 gibt und bricht runter, wie viel Prozent der Aufgaben eines Projektes erledigt sind, wobei natürlich nicht berücksichtig wird, ob nach 50% der Zeit auch wirklich 50% der Arbeit geschafft sind. Da gibt es weiterhin kein Ersatz für Microsoft Project oder vergleichbare Programme anderer Anbieter. Nur hier gibt es die Möglichkeit Erfüllungsgrade und Abhängigkeiten anschaulich zu verfolgen.

Fazit

Aller guten Dinge sind dann hier wohl doch nur zwei. Zumindest in und für mein Einsatzgebiet. Sollte wirklich jemand im Rahmen von Projektierung einen Ersatz für seine Excelliste suchen, kann ich nur dringend zu Planner raten – und wer dabei Abhängigkeiten benötigt, kommt ohnehin nicht ohne ein Projekt-Tool aus. 

Die anderen beiden Apps sind da schon besser einsetzbar. In kleineren Unternehmen könnte ich mir die Herangehensweise der Mitarbeiterideen-App als eine sinnvolle Ergänzung zur Unternehmenskommunikation vorstellen. Aber die Bulletins-App hat mich dann doch schon begeistert. Die einfache Trennung von Vorgaben und Nutzung, das Bilden von Kategorien, der Genehmigungs-Prozess und die Möglichkeiten eine FAQ damit zu bilden, inspirieren mich dazu. diese App mal testweise in unserem Community Service zu integrieren. Mal schauen was die Kollegen davon halten, notfalls könnte man das ja mit ein paar PowerApp-Skills weiterentwickeln.

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