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Yammer Native Mode – Was ist das?

Seit Januar 2020 starten alle neuen Yammer Netzwerke im sogenannten nativen Modus (Native Mode). Doch viele verstehen den Unterschied zum „alten“ Yammer nicht oder finden im Internet immer wieder Anleitungen, Beschreibungen oder Blogs zum „alten“ Yammer Netzwerk, daher gehe ich in diesem Beitrag einmal auf die Fragen ein „Was ist der native Modus?“ und welche Unterschiede und Vorteile hat dieser Modus?

Was ist der native Modus in Yammer?

Zuallererst muss einmal verstanden werden, wie sich das „alte“ Yammer vom neuen (nativen Modus) unterscheidet. Wie auch in Microsoft Teams basiert das neue Yammer auf dem Gruppenkonzept der M365-Groups, d.h. befinden sich hier alle User in Yammer sondern im Azure Active Directory und jede einzelne Community ist an eine M365-Gruppe verknüpft. Dadurch ist Yammer nicht mehr ein separates Tool mit eigener Benutzerverwaltung, sondern integriert sich stärker in die M365-Welt. Hierbei zu beachten ist das eine Teamsgruppe nicht mit einer Community in Yammer verknüpft werden kann (und umgekehrt) da beide unterschiedliche Richtungen bzw. Ziele verfolgen.
Zusätzlich ändert sich auch die Dateiablage in Yammer. Dokumente einer Community werden nicht mehr in Yammer gespeichert, sondern werden im Hintergrund in einer SharePoint Site Collection gespeichert, die bei der Erstellung einer Community mit der M365-Gruppe erstellt wird und damit noch eine stärkere Verzahnung zu anderen M365-Diensten ermöglicht.

Durch diese Umstellung wandert damit die Verwaltung und Steuerung von Yammer auch zum größten Teil nach M365:

  • Die Userverwaltung wird über das Azure Active Directory gesteuert
  • Die Verwaltung der Community bzw. der Gruppe erfolgt ebenfalls über das AAD oder über das Admin Center
  • Die Dateiablage wandert nach SharePoint Online und kann damit auch entsprechend mit allen M365-Tools konfiguriert und gesteuert werden

 

An Everyday Guide to Microsoft Office 365 Groups (https://www.jumpto365.com/blog/everyday-guide-to-office-365-groups)

Welche Features bringt der native Modus?

Neben den wichtigsten Änderungen, die ich oben bereits beschrieben habe, gibt es natürlich noch weitere Vorteile bzw. Features, die der native Modus ermöglicht:

  • Alle Benutzer und Gruppenmitgliedschaften werden nun zentral über Microsoft 365 verwaltet (Wahlweise über das Azure Active Directory oder Admin Center)
  • M365-Ressourcen für jede Gruppe (SharePoint Online, OneNote etc.) und die Möglichkeit diese zu erweitern (MS Planner usw.)
  • Inhalte in Yammer können nun z.B. von anderen Tools oder Diensten ausgewertet werden wie z.B. vom M365-Compliance Center oder auch über eDiscovery
  • Die Erstellung von Communities wird über die Berechtigungen zum Erstellen von M365-Gruppen gesteuert. Einschränken von Usern die Communities erstellen dürfen.
  • Keine externen Gruppen oder Gäste auf Yammer-Ebene, sondern die Steuerung erfolgt zentral über das AAD

 

Gibt es noch weitere Modi?

Neben dem nativen Modus gibt es noch den „alten“ (nicht nativen Modus). In diesem Modus befinden sich alle Yammer-Netzwerke, die vor dem Januar 2020 erstellt und noch nicht auf den nativen Modus umgestellt wurden. Hierbei befindet sich Yammer abgekapselt von den M365-Diensten mit allen Vor- und Nachteilen.

Des Weiteren gibt es noch den Hybridmodus. Diesen Modus gibt es nicht zur Auswahl, sondern bezeichnet den Vorgang bzw. die Vorbereitung des nicht nativen Modus auf die Umstellung zum nativen Modus. Hierbei werden die Identitäten der User womöglich noch nicht über das AAD gesteuert und Dokumente werden womöglich nicht in SharePoint Online gespeichert.

Im nächsten Beitrag geht das Thema Yammer und native Modus weiter. Dort werde ich näher auf die Durchführung der Umstellung eingehen. 

Bis dahin. Stay tuned!

Hier geht es weiter zur Durchführung. Viel Spaß!

Seit Januar 2020 starten alle neuen Yammer Netzwerke im sogenannten nativen Modus (Native Mode). Doch viele verstehen den Unterschied zum „alten“ Yammer nicht oder finden im Internet immer wieder Anleitungen, Beschreibungen oder Blogs zum „alten“ Yammer Netzwerk, daher gehe ich in diesem Beitrag einmal auf die Fragen ein „Was ist der native Modus?“ und welche Unterschiede und Vorteile hat dieser Modus?

Was ist der native Modus in Yammer?

Zuallererst muss einmal verstanden werden, wie sich das „alte“ Yammer vom neuen (nativen Modus) unterscheidet. Wie auch in Microsoft Teams basiert das neue Yammer auf dem Gruppenkonzept der M365-Groups, d.h. befinden sich hier alle User in Yammer sondern im Azure Active Directory und jede einzelne Community ist an eine M365-Gruppe verknüpft. Dadurch ist Yammer nicht mehr ein separates Tool mit eigener Benutzerverwaltung, sondern integriert sich stärker in die M365-Welt. Hierbei zu beachten ist das eine Teamsgruppe nicht mit einer Community in Yammer verknüpft werden kann (und umgekehrt) da beide unterschiedliche Richtungen bzw. Ziele verfolgen.
Zusätzlich ändert sich auch die Dateiablage in Yammer. Dokumente einer Community werden nicht mehr in Yammer gespeichert, sondern werden im Hintergrund in einer SharePoint Site Collection gespeichert, die bei der Erstellung einer Community mit der M365-Gruppe erstellt wird und damit noch eine stärkere Verzahnung zu anderen M365-Diensten ermöglicht.

Durch diese Umstellung wandert damit die Verwaltung und Steuerung von Yammer auch zum größten Teil nach M365:

  • Die Userverwaltung wird über das Azure Active Directory gesteuert
  • Die Verwaltung der Community bzw. der Gruppe erfolgt ebenfalls über das AAD oder über das Admin Center
  • Die Dateiablage wandert nach SharePoint Online und kann damit auch entsprechend mit allen M365-Tools konfiguriert und gesteuert werden

 

An Everyday Guide to Microsoft Office 365 Groups (https://www.jumpto365.com/blog/everyday-guide-to-office-365-groups)

Welche Features bringt der native Modus?

Neben den wichtigsten Änderungen, die ich oben bereits beschrieben habe, gibt es natürlich noch weitere Vorteile bzw. Features, die der native Modus ermöglicht:

  • Alle Benutzer und Gruppenmitgliedschaften werden nun zentral über Microsoft 365 verwaltet (Wahlweise über das Azure Active Directory oder Admin Center)
  • M365-Ressourcen für jede Gruppe (SharePoint Online, OneNote etc.) und die Möglichkeit diese zu erweitern (MS Planner usw.)
  • Inhalte in Yammer können nun z.B. von anderen Tools oder Diensten ausgewertet werden wie z.B. vom M365-Compliance Center oder auch über eDiscovery
  • Die Erstellung von Communities wird über die Berechtigungen zum Erstellen von M365-Gruppen gesteuert. Einschränken von Usern die Communities erstellen dürfen.
  • Keine externen Gruppen oder Gäste auf Yammer-Ebene, sondern die Steuerung erfolgt zentral über das AAD

 

Gibt es noch weitere Modi?

Neben dem nativen Modus gibt es noch den „alten“ (nicht nativen Modus). In diesem Modus befinden sich alle Yammer-Netzwerke, die vor dem Januar 2020 erstellt und noch nicht auf den nativen Modus umgestellt wurden. Hierbei befindet sich Yammer abgekapselt von den M365-Diensten mit allen Vor- und Nachteilen.

Des Weiteren gibt es noch den Hybridmodus. Diesen Modus gibt es nicht zur Auswahl, sondern bezeichnet den Vorgang bzw. die Vorbereitung des nicht nativen Modus auf die Umstellung zum nativen Modus. Hierbei werden die Identitäten der User womöglich noch nicht über das AAD gesteuert und Dokumente werden womöglich nicht in SharePoint Online gespeichert.

Im nächsten Beitrag geht das Thema Yammer und native Modus weiter. Dort werde ich näher auf die Durchführung der Umstellung eingehen. 

Bis dahin. Stay tuned!

Hier geht es weiter zur Durchführung. Viel Spaß!

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